AURA Kunstraum
Birkenstraße 67
40233 Düsseldorf
Instagram: @aura_kunstraum
www.aura-kunstraum.de
aura.kunstraum@gmail.com
Öffnungszeiten
23.01.2026 – 21.02.2026
Samstags, 14 – 17 Uhr
und auf Anfrage
23.01.2026 – 21.02.2026
Samstags, 14 – 17 Uhr
und auf Anfrage
Die Ausstellung NAHT vereint zwei künstlerische Positionen, die mit der Lesbarkeit von Elementen aus Technik, Industrie und Alltag spielen, diese dekonstruieren und in eigene Systeme überführen. Andeutungen von Gebrauch und Nutzen in Verbindung mit Erfahrungswerten aus dem alltäglichen Leben scheinen uns eine klare Interpretation vorzugeben – jedoch löst sich die scheinbare Eindeutigkeit bei näherer Betrachtung auf und öffnet den Raum für Gedanken, die Funktionalität im Zusammenhang mit künstlerischer Autonomie neu verhandeln. Sowohl Hoffmann als auch Leidenberger lassen sich vom ästhetischen Wert der genutzten Materialien leiten, sodass dieser nicht nur für die Betrachtenden ein Einstieg bietet, sondern oftmals ein Ausgangspunkt für gestalterische Entscheidungen bildet.
Paulina Hoffmann arbeitet mit industriell hergestellten Waren und funktionalen Halbfertigprodukten. Ihre Objekte bewegen sich im Zwischenraum von Bild, Skulptur und Gebrauchsgegenstand, wobei die klar definierten Grenzen zwischen diesen Begriffen zur Disposition gestellt werden. Nähte, Faltungen und Oberflächen treten aus ihrem funktionalen Zusammenhang heraus und werden zu eigenständigen Linien und Strukturen.
Johannes Leidenbergers skulpturale Arbeiten basieren auf einem systemischen Denken. Er entwickelt abstrakte Gefüge aus Metall, deren Elemente inneren Logiken folgen und in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen. Der Verweis auf technische Abläufe verdeutlicht die Spannung zwischen der Abwesenheit des Menschen sowie dem Menschen als Schöpfer dieser Systeme.
Johannes Leidenbergers skulpturale Arbeiten basieren auf einem systemischen Denken. Er entwickelt abstrakte Gefüge aus Metall, deren Elemente inneren Logiken folgen und in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen. Der Verweis auf technische Abläufe verdeutlicht die Spannung zwischen der Abwesenheit des Menschen sowie dem Menschen als Schöpfer dieser Systeme.
NAHT lädt dazu ein, Verbindungen zu betrachten – zwischen Werkstoffen, Formen und räumlichen Situationen. Nicht nur das Zusammenfügen von Elementen ist ein zentraler Aspekt der Ausstellung, auch die damit einhergehende Ambivalenz: ein Näherkommen, das ebenso Nähe wie Distanz, Ordnung wie potenzielle Störung impliziert. In dieser Offenheit wird die Naht zum Ort produktiver Reibung und zum Ausgangspunkt für neue Wahrnehmungen.